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Schley's Blumenparadies // Gartencenter Ratingen
Kölner Straße 81, 40885 Ratingen-Breitscheid

Schley's Blumenparadies // Gartencenter Mettmann
Düsseldorfer Straße 255, 40822 Mettmann

Öffnungszeiten
Montag - Freitag: 9.00 - 19.00 Uhr
Samstag: 8.30 - 18.00 Uhr

Sonntag: 10.30 - 15.30 Uhr



Schley's Bienenparadies

Schley's Bienenparadies

Bienenfreundliche Pflanzen in Ratingen & Mettmann

"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.", das soll einst Albert Einstein gesagt haben.

Das Thema des Bienensterbens geht aktuell durch alle Medien und alle Welt spricht darüber, dass was unternommen werden muss, um unsere heimischen Bienen zu retten. Aber warum sind Bienen für den Lebenskreislauf so wichtig und was können wir für die Bienen tun. Dies und kleine Tipps haben wir für Sie in unserem neuen Beitrag zusammengestellt.


Schley's Bienenparadies



Die Geschichte von den Bienchen und den Blümchen

Jeder kennt die Geschichte von den Bienchen und den Blümchen und die Entstehung des Lebens. An dieser Aussage des Lebenskreislaufes ist viel Wahres dran. Die Bienen brauchen den Nektar der Pflanzen als Nahrung zum Überleben und die Pflanzen brauchen einen Bestäuber, um ihre Pollen zu verbreiten, Samen oder Früchte zu bilden und sich zu vermehren.

Fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der Honigbiene bestäubt. Die restlichen 20% gehen auf das Konto von Hummeln, Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten.


Fleißiges Bienchen - Ohne Bienen keine Früchte

Die Bienen sind hauptverantwortlich für eine gute Ernte und die Biodiversität. Besonders für die Kulturpflanzen wie Äpfel, Birnen, Beeren und Tomaten. Denn ohne die Bienen gibt es keine Früchte. Beobachtungen zufolge werden von 100 Pflanzenarten, die über 90 Prozent der Nahrung für die Menschen sicherstellen, zufolge 71 von Bienen betäubt. Die Bestäubung erhöht auch die Qualität der Früchte, wie beispielsweise bei Stein- und Kernobst.

In der Landwirtschaft wird vermehrt auf Wildbienen zur Bestäubung gesetzt. Die frühen Mauerbienenarten, wie die gehörnten Mauerbienen und die rostroten Mauerbienen sind besonders gute Bestäuber an Aprikosen und Kirschen. Gemeinsam mit den Hummeln, die auch zu den Wildbienenarten gehören, sind die Mauerbienen zuverlässige Schlechtwetterbestäuber und fliegen früher als die Honigbienen bei kühleren Temperaturen.

95 Prozent der Wildbienenarten leben solitär, also einzeln. Jede weibliche Biene baut ihr eigenes Nest. Da diese recht nah nebeneinander liegen, sieht es aus, als wenn es sich um ein „Volk“ handelt.


Bienenfreundliche Pflanzen – die Blüte macht den Unterschied

Viele Blumen zählen zu den bienenfreundlichen Pflanzen, wenn auch in unterschiedlicher Qualität. Es gibt unter den Pflanzen jedoch einige, die den Bienen keinen Mehrwert bieten. Sie locken die Bienen mit ihrem Duft an, können ihnen aber keinen Nektar oder Pollen bieten. Bei vielen üppigen und duftenden Zierpflanzen sind die Blätter züchterisch vermehrt. Hier spricht man von gefüllten Blüten. Sie verwehren den Bienen den Zugang zum Inneren der Blüte oder liefern erst gar keinen Nektar oder Pollen.

Einige Pflanzen hingegen bieten den Bienen einen sehr guten Nährwert. Sehr gute Bienennahrungspflanzen sind: Bienenweiden, die aus nektar- und pollenreichen Pflanzen bestehen, hierzu zählen nahezu alle Obstgehölze, Weiden, Traubenkirsche (Prunus), Eberesche (Sorbus), Trompetenbaum (Catalpa), Ligusterstrauch, Kletterhortensie (Hydrangea), Weißdorn (Crataegus), Waldreben (Clematis), Schneeglöckchen (Galanthus), Vergissmeinnicht (Myosotis), Sonnenhut (Rudbeckia), Lavendel, Thymian, Schnittlauch, Schmuckkörbchen (Cosmea), Raue Deutzie (Deutzia), Zwergmispeln (Cotoneaster), Bartblumen (Caryopteris), Pfeifensträucher (Phiadelphus), Skimmia, Heptacodium oder auch Aster, sowie die SESUNDEA Pflanzen Bienenstrauch (Clethra) und Bienenbaum (Tretadium).

Für Balkone und Terrassen eignen sich zum Beispiel Kamille (Matricaria), Zitronenmelisse (Melissa), Katzenminze, Salbei (Nepeta), Majoran und Glockenblumen (Campanula). Das sogenannte Urban Gardening ist ein Konzept, dass selbst Großstädtern auf kleinen Raum erlaubt sein eigenes kleines grünes Reich zu schaffen. Beim Urban Gardening geht es um die Freude Pflanzen wachsen zu sehen und später vielleicht sogar frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau zu ernten. Dabei tut man nicht nur sich selbst was Gutes, auch für unsere Bienen bietet dieser Trend nur Vorteile.


Den Bienen ein Zuhause geben

Mit dem Aufstellen von Nisthilfen gibt es eine weitere Möglichkeit den Bestäubern, wie Wildbienen, einen neuen Nistplatz zu geben. Nisthilfen gibt es mittlerweile in vielen Läden zu kaufen. Oder baut sie mit wenig Aufwand selbst und lässt seiner Kreativität freien Lauf. Ein Wildbienenhotel lässt sich mit ein wenig handwerklichem Geschick selber bauen. Hier können Materialien wie Bambusstäbe, Kiefernzapfen, Stroh und Holzblöcke verwendet werden.


Anleitung: Wir bauen ein Bienenhotel



    So geht's:
  1. Bambusrohr auf die richtige Länge sägen.
  2. Schnittflächen abschmirgeln und das Innere mit einem dünnen Holzspieß öffnen
  3. Die Holzkiste mit der Vorderseite nach oben auf eine stabile Unterlage legen.
  4. Nun werden die Bambusröhrchen hochkant dicht an dicht eingefüllt.
  5. Zur Fixierung der Röhrchen in der Holzkiste eignen sich Strohhalme. Mit diesen lassen sich die Hohlräume ausfüllen.
Schley's Bienenparadies - Eigenes Bienenhotel

Beim Aufstellen sollte darauf geachtet werden, dass die Nisthilfen für ein paar Stunden am Tag von der Sonne beschienen werden. Ohne die Sonneneinstrahlung droht eine zu große Feuchtigkeit in den Nisthilfen, was die Nahrungsvorräte der Tiere verderben könnte.


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Veröffentlicht am: 19.06.2019